Meiner Meinung nach geht es bei der Malerei nicht um die Jagd nach etwas nie zuvor Gesehenem, sondern eher darum, was für die/den KünstlerIn in einem bestimmten Moment möglich ist. Um sich mit der Malerei wirklich auseinanderzusetzen, muss man einen Prozess durchlaufen, der formal und irrational von innen nach außen führt und wieder zurück. (Milena Dragicevic)
Milena Dragicevic, 1965 im ehemaligen Jugoslawien geboren, lebt und arbeitet in London. 1992 MA in Malerei am Royal College of Art, London. 1988 BA Honors in Bildender Kunst an der York University, Toronto.
Dragicevic’ neueste Gemäldeserie mit dem Titel Erections for Transatlantica besteht aus schwer fassbaren, schwebenden Assemblagen oder Apparaturen, die einen Übergangszustand möglicher Objekte darstellen. Sie haben nichts von der Schwere wirklicher Skulpturen, sondern sind genau das, was der Titel sagt – Aufrichtungen oder Darbietungen/Gaben. Dragicevic stellt sich Transatlantica als einen Ort des Ursprungs vor.
Einzelausstellungen
2011 Erections for Transatlantica, Galerie Martin Janda, Wien. 2008 Coloured Threads in Door Knobs, Pump House Gallery, London. 2008 Of Ants, Galerie Martin Janda, Wien.
Gruppenausstellungen
2013 Dispari&Dispari Project, Reggio Emilia (IT). 2012 Recent British Painting, GRIMM Gallery, Amsterdam. 2010/11 British art show 7, Hayward Gallery, London; Tramway, Glasgow; Plymouth. 2007 The Order of the Present is the Disorder of the Future, De Hallen, Haarlem (NL).
Publikationen
Charlotte Mullins, 21st Century Portraits, National Portrait Gallery, London (wird im Mai 2013 veröffentlicht). H. Amirsadeghi (Hg.), Sanctuary Britain’s Artists and their Studios, Thames and Hudson, London 2012. Matt Price (Hg.), Vitamin P2: New Perspectives in Painting, Phaidon Press Limited, London 2011. The British Art Show 7: In the Days of the Comet, Ausst. Kat., Hayward Gallery Publishing, London 2010.