Der Kurs widmet sich der Rolle und dem persönlichen Wert des Schmucks in unserer massen- und effizienzorientierten Hightech-Welt. Die Aufmerksamkeit gilt dabei sowohl der persönlichen Schmuckauffassung der Teilnehmenden als auch der vielfältigen Geschichte und Tradition des Schmucks.
Zur Förderung einer individuellen Arbeitsweise wird unter persönlicher Anleitung mittels Recherche, Zeichnen und Schreiben ”der eigene Kosmos“ entwickelt. In dem Kurs geht es weniger um die Vermittlung bestimmter Schmuckgestaltungstechniken als vielmehr darum, neue Mittel und Wege zu finden, Techniken und Materialien zur Realisierung eigener Vorstellungen einzusetzen.
Die Heranführung an die individuelle Arbeitsweise erfolgt mittels einer Reihe von konzeptuellen und praktischen Übungen. Machen, Reflektieren und Kommunizieren sind zentrale Begriffe dieser Methode, die zum Denken in Möglichkeiten statt in Lösungen ermutigt und eine offene, kritische Herangehensweise an das Thema Schmuck fördert.
Diskussionen und Gastvorträge sollen dazu beitragen, den eigenen Schmuckbegriff zu erweitern, zu sehen, was Schmuck noch alles leisten und bedeuten kann. In der letzten Kurswoche gilt es, eine originelle öffentliche Präsentation der entstandenen Stücke zu erarbeiten, die einen Bezug zur Stadt Salzburg herstellt.
Ziel des Kurses ist es, die jeweilige Bildsprache der Teilnehmenden freizulegen, aber auch ihre Dynamik und Ausdrucksfähigkeit in der Schmuckgestaltung zu entwickeln.