Zum Inhalt Zur Sitemap




    Charlotte Cullinan

    Es gibt noch immer viel zu lernen am Saturn / 11.08.2014–30.08.2014
    Medium/Medien: Malerei
    Ort: Festung Hohensalzburg
    Sprachen: Englisch, Deutsch
    Mitzubringen sind: gefundene Bilder und Objekte, Fotos, Kamera, Laptop, Öl- und Acrylfarben, Acrylgrundierung, Zeichenstifte, Pinsel, Klebeband, Schere, Klebstoff, usw. Papierbögen und Plastikfolien sind gegen ein kleines Entgelt im Kurs erhältlich. Bespannte Keilrahmen und Terpentinersatz können im Akademie-Laden erworben werden.
    Voraussetzungen: keine
    Maximale Anzahl der Teilnehmenden: 20
    Co-Lehrender: Siegfried Zaworka

    In diesem Kurs betrachten wir Kunst als etwas Nichtfeststehendes, Ungewisses, Unvorhergesehenes. Darum werden wir mit allem arbeiten, was im Lauf der drei Wochen im Atelier auftaucht – alles, was da ist, verstehen wir als unser ultimatives Archiv.


    Die eigene Produktion steht im Zentrum des Kurses, wird jedoch innerhalb der Gruppe inszeniert oder reinszeniert. Die abschließende Gruppenausstellung individueller Arbeiten werden wir auf Grundlage selbst definierter Regeln gestalten. Die Ausstellung verstehen wir als einen Prozess, in dem die Teilnehmenden in gemeinsamen Redaktions- und Auswahlprozessen bestimmte Produktionsformen befragen und dabei neue Erzählungen entdecken. Die gesamte Recherche wird in diese unvorhersehbare Ausstellung einfließen, die die Möglichkeit von Bewegung und Veränderung gleichermaßen impliziert, wie real vor Augen führt.


    Das Hauptaugenmerk liegt auf der Malerei. Neben der Arbeit mit unbeständigen Materialien wie Papier, Klebeband, Plastikfolie, Karton und anderen Untergründen, werden auch verschiedene Projektaufgaben gestellt, bei denen es um die Entwicklung neuer Ideen und Ansätze mittels gefundener Bilder, Fotokopien, Texten, Filmen usw. geht. Ergänzend dazu gibt es wöchentliche Präsentationen von Arbeiten zeitgenössischer KünstlerInnen sowie Einzelkritiken und Gruppendiskussionen.


    Ziel des Kurses ist es, die Malerei auf ihre heutige Gültigkeit hin zu befragen und zu ergründen, welches Potenzial sie jenseits der traditionellen Oberfläche besitzt.