„Lebt und arbeitet in Salzburg“: Dieser Satz ist fester Bestandteil jeder künstlerischen Biografie, wobei der Name der Stadt am Ende austauschbar ist. Elisabeth Schmirl reflektiert in ihrem Mittagsgespräch, was es für sie bedeutet, in einer Stadt wie Salzburg zu leben und zu arbeiten – als Künstlerin und als Bewohnerin.
Ihr künstlerisches Selbstverständnis beinhaltet auch, in der Stadt etwas zu bewegen, sie also nicht nur als Konsumentin zu bewohnen, sondern aktiv zu rezipieren, was da ist und zu produzieren, worin Bedarf besteht. Gegen Ende ihres Studiums 2006 hatte sie den Salzburger off-space periscope mitbegründet. periscope initiiert disziplinübergreifend Projekte in der Nachbarschaft und sieht sich in der Tradition der in den 1990er Jahren aufkommenden „New Genre Public Art (Kunst im öffentlichen Interesse)“ (Suzanne Lacy) – einer Spielart der Kunst im öffentlichen Raum.
Exemplarisch präsentiert Elisabeth Schmirl eigene künstlerische Arbeiten sowie Projekte der Initiative periscope.