In diesem Kurs geht es um das Thema Jugend und die Frage nach der Bedeutung von Bildern im Leben von Jugendlichen. Fotografische Bilder sind Teil unseres Alltags geworden und spielen in der Identitätskonstruktion von Jugendlichen eine wichtige Rolle.
Wenn wir versuchen, das Thema Jugend mit den Mitteln der Fotografie zu erforschen, müssen wir auch die medialen Bilder mitdenken, die den Alltag der Jugendlichen prägen. Die klassische Dokumentarfotografie scheint dafür nur bedingt geeignet. Vielmehr gilt es, neue, experimentelle Formate zu entdecken, die die mediale Durchdringung der Welt selbst zum Thema machen.
Während des Kurses werden die Teilnehmenden jeweils eine inhaltliche Projektidee (z. B. Migration, Social Media, Jugendliche und öffentlicher Raum usw.) finden und dafür eine eigene konzeptionelle Herangehensweise (z. B. Porträtserie, Inszenierung und Selbstinszenierung, Handyfotografie) entwickeln. Schließlich sollen die Projekte aller Teilnehmenden in persönlichem Austausch mit Jugendlichen vor Ort entstehen.
Ziel des Kurses ist die Produktion von präsentationsfähigen Ergebnissen, in denen inhaltliche und konzeptionelle Fragen miteinander korrespondieren.