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    Alice Creischer / Andreas Siekmann

    Knetgummi Animation als skulpturale Erfahrung / 09.08.2010–28.08.2010
    Medium/Medien: Knetgummi, Modellbühnen, Video
    Ort: Alte Saline Hallein
    Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch
    Maximale Anzahl der TeilnehmerInnen: 15
    Voraussetzungen: Keine
    Mitzubringen sind: Knete, Bastelmaterialien, Modellierhölzer, wenn vorhanden Digitalkameras für Fotografie und Video, Stativ. Eine Kamera wird zur Verfügung stehen.

    Wir bieten einen Kurs zu Knetgummi-Animationsfilmen an, ein Medium, mit dem wir seit einigen Jahren arbeiten. Dabei kommt es uns besonders auf eine intensive skulpturale Erfahrung an. Wichtig sind das figurative Modellieren und Animieren und das Erleben des Unterschieds zwischen Filmzeit und Echtzeit, zwischen Modellsituationen und Realität. Die Filme bieten eine Erzählform, in der alltägliche Ereignisse ebenso wie politische Erzählungen verarbeitet werden können. Das heißt, dass auch Drehbuchentwürfe und Erzählstrukturen wichtiger Teil des Kurses sind. In der Gleichzeitigkeit von Filmen und Modellieren gibt es die Möglichkeit, immer wieder den eigenen Standpunkt und das Verständnis des Mediums zu reflektieren, auch im Abgleich zu dem, was man sich ursprünglich vorgestellt hat.

    Wir sehen dieses Arbeiten in bewusster Distanz zur Computeranimation von Filmszenen. Postproduction ist ein notwendiger, aber nicht der Hauptteil des Kurses.

    Wir bieten Einzel- und Gruppenbesprechungen von Arbeiten und künstlerischen Fragen an, aber auch verschiedene Diskussionen, in die wir unsere eigene künstlerische Erfahrung einbringen z.B.: Kunst im öffentlichen Raum, Kuratieren und Kunstkritik als künstlerische Praxis, Formen der Narration in Installation und Bildhauerei.

    In unserer Klasse wird es möglich sein, eigenständige künstlerische Arbeiten zu produzieren. Aber Knetgummifilmen wird erst spannend und sinnvoll im kollektiven Arbeiten.

    Assistenz: Erik Hable