Zum Inhalt Zur Sitemap




    Ellen Harvey

    Malen als Klischee / 21.07.2014–02.08.2014
    Medium/Medien: Alle Medien mit Schwerpunkt Malerei
    Ort: Festung Hohensalzburg
    Sprachen: Englisch, Deutsch, Französisch
    Mitzubringen sind: Werkzeug und Material für die Arbeit im bevorzugten Medium.
    Voraussetzungen: ausreichende Englischkenntnisse, grundlegende Mal- oder Zeichenfertigkeiten.
    Maximale Anzahl der Teilnehmenden: 20
    Co-Lehrende: Andrea McGinty

    Malen ist eine eigenartige Tätigkeit. Wozu ist es gut? Warum ist es immer noch interessant? Weshalb wird es immer noch ausgeübt, wo doch seine ursprüngliche Repräsentationsfunktion durch so viele technische Innovationen abgelöst wurde? Warum nimmt es immer noch einen so privilegierten Raum in der Kultur ein, ist es für viele nach wie vor der Inbegriff bildender Kunst? Worin besteht der gesellschaftliche Stellenwert dieses handgemachten Objekts: Ist es Luxusartikel oder letzte Bastion des Selbstausdrucks?


    Der Kurs beschäftigt sich mit den Funktionen der Malerei in unserer Gesellschaft und ermuntert dazu, den Sinn einer zeitgenössischen Malereipraxis zu hinterfragen. In der ersten Kurswoche widmen wir uns der Betrachtung und Produktion populärer Vorstellungen von Malerei, wir sehen uns verschiedene zeitgenössische Formen erweiterter Malerei an, lesen eine Reihe ausgewählter Texte und machen Museumsbesuche. All das dient der Vorbereitung auf die zweite Woche, in der die Teilnehmenden an einem Projekt ihrer Wahl arbeiten.


    Der Kurs ist nicht als technischer Malkurs gedacht, auch wenn bei Bedarf technische Unterstützung angeboten wird. Er wendet sich an Teilnehmende, die Interesse an einer lebendigen, kritischen Diskussion über die Möglichkeiten der Malerei und am konzeptuellen Potenzial der Malerei für die eigene Arbeit haben. Teilnehmende, die mit anderen Medien arbeiten, sind willkommen, sollten aber dazu bereit sein, in der ersten Woche auch ein wenig zu malen oder zu zeichnen.

    Biografie: Ellen Harvey