Felix Gmelin
Mittagsgespräch / 13.08.2014 13:30
Ort: Festung Hohensalzburg
Sprache: Deutsch oder Englisch
Felix Gmelin zufolge ist seine Kunst inspiriert von der koreanisch-amerikanischen Kuratorin und Kunsthistorikerin Miwon Kwon. Deren Texte handeln von ortsspezifischer Kunst, vom Umgang mit dem Raum, in dem KünstlerInnen ihre Arbeiten ausstellen und von der Art und Weise, wie diese Arbeiten mit dem Raum sozial, politisch und ästhetisch interagieren. Ausgehend von einem Rückblick auf die Land Art und die spätmoderne Bildhauerei legt Kwon dar, wie KünstlerInnen eine „örtliche Identität“ stiften können, die im Gegensatz zur globalisierten Einförmigkeit turbokapitalistischer Shopping Malls, Architektur, Kaffeehausketten und Werbung steht. „Ob wir nun an der Wiederaneignung der Stadt, des White Cube oder der Medien arbeiten, wir agieren stets in einem öffentlichen Raum und sprechen zu einer Gemeinschaft.“ Felix Gmelin wird in seinem Vortrag den Einfluss von Miwon Kwons Texten auf seine künstlerische Praxis aufzeigen. Sein Interesse gilt dabei den Einsatzmöglichkeiten künstlerischer Strategien in Zeiten sozialen Wandels und deren Einfluss auf die persönliche kulturelle Praxis.