Das Steinbildhauersymposion bietet die Möglichkeit, am Ort, wo der Stein geborgen wird, Erfahrungen zu sammeln und umzusetzen. Vier Wochen bilden die TeilnehmerInnen und Lehrenden zusammen eine Künstlergemeinschaft.
Die außergewöhnliche historische Umgebung des Steinbruchs mit dem aktiven Abbau und dem einfachem Leben direkt vor Ort eröffnen neue und vielfältige Perspektiven auf die jeweilige Arbeit. Es wird eine gemeinsame Kernarbeitszeit geben. Ansonsten kann jeder/jede je nach Vorhaben und Kondition die Arbeitszeit frei gestalten. Eine handwerkliche Vorbildung ist nicht erforderlich. Der Umgang mit Stein wird erlernt, erprobt oder verfeinert. Das Symposion bietet die Möglichkeit, sich vier Wochen intensiv ohne Ablenkung auf das Material Stein und die damit verbundene eigene künstlerische Arbeit zu konzentrieren, sich gegenseitig zu helfen und weiter zu entwickeln.
Das Symposion beginnt am Sonntag (1. August) um sich einzurichten und den Steinbruch bei ruhendem Betrieb zu erkunden. Die erste Woche wird Susanne Tunn das Symposion alleine leiten, ab der zweiten Woche gemeinsam mit Knut Wold. Im Steinbruch Untersberg wird sogenannter Untersberger Marmor abgebaut. Es besteht aber auch die Möglichkeit, mit dem roten Adneter Marmor, der in der Nähe vorwiegend in Platten gebrochen wird, zu arbeiten. Einwandfreie große Steine können zum üblichen Handelspreis erworben werden. Kleinere Steine werden durch Sponsoring der Firma Marmor Kiefer zu einem symbolischen Preis abgegeben.
Einfache Wohnmöglichkeit (Schlafsaal) ist im Steinbruchgelände möglich, € 6,- pro Nacht.
Assistenz: David Svoboda