Martin Schmidl stellt anhand aktueller Projekte seine Praxis des Arbeitens, Kuratierens und Publizierens vor. Das Atelier als Ort der Arbeit mit schweren Materialien, als Lagerraum, Ausstellungsort, Meeting Point mit KollegInnen, Präsentationsort für KundInnen und KuratorInnen, exterritorialer Raum der Kunst oder Ort der Künstlerdaseinsrechtfertigung steht im Zentrum dieser Überlegungen.
Schmidls künstlerische Arbeit ist von verschiedenen Parametern beeinflusst, die sich aus den überschneidenden Funktionen von Arbeits- und Ausstellungsraum, aber auch jenen der Publizistik, Forschung, Lehre und des Kuratierens ergeben. Inwiefern diese einander stets wechselseitig beeinflussenden Parameter Eingang in sein künstlerisches Schaffen finden, demonstriert Schmidl an einigen Beispielen.