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    Amelie von Wulffen

    Amelie von Wulffen, 1966 in Breitenbrunn/Oberpfalz (DE) geboren, hat von 1987 bis 1994 an der Kunstakademie München studiert und lebt seit 1994 in Berlin. 2006 bis 2011 war sie Professorin für gegenständliche Malerei an der Akademie der bildenden Künste Wien.


    In ihren Collagen, Zeichnungen und fotografischen Überblendungen, Leinwandbildern und Comics beschäftigt sich Amelie von Wulffen mit biografischen Recherchen und Rekonstruktionen. Traumatische Räume, Ruinen, aber auch Erinnerungsgegenstände spannen ein imaginäres Koordinatennetz zwischen dem russischen Schriftsteller Alexander Solschenizyn, dem US-amerikanischen Schauspieler John Travolta, Alten Meistern wie Goya oder van Gogh und dem eigenen Alltag auf, wobei sich die autobiografische Erfahrung stets ihrer geschichtlichen Dimension vergewissert.


    Einzelausstellungen: 2014
    Am kühlen Tisch, Galerie Gio Marconi, Mailand. 2013 This is how it happened II, Galerie Meyer Kainer, Wien. Portikus, Frankfurt/Main (DE). 2012 Aspen Art Museum, Colorado (USA). 2011 This is how it happened, Alex Zachary und Greene Naftali Gallery, New York.


    Gruppenausstellungen: 2014
    The human voice, Kunstverein München (DE). 2013 Painting forever! Keilrahmen, KW Institute for Contemporary Art, Berlin. Homes & Gardens, Freedman Fitzpatrick Gallery, Los Angeles. Donation Florence et Daniel Guerlain, Centre Pompidou, Paris. A Top-hat, a Monocle, and a Butterfly, établissement d’en face, Brüssel. 2012 Malerei in Fotografie. Strategien der Aneignung, Städel Museum, Frankfurt am Main (DE).


    Publikationen

    Sophie von Olfers, Bart van der Heide (Hg.), Am kühlen Tisch, Koenig Books, London 2014.

    Heidi Zuckerman Jacobson (Hg.), Amelie von Wulffen, Ausst. Kat. Aspen Art Museum, Aspen 2012.

    Amelie von Wulffen. This is how it happened, Ausst. Kat. Alex Zachary und Greene Naftali Gallery New York, Distanz Verlag, Berlin 2011.

    Stefan Bidner (Hg.), Bitte keine heiße Asche einwerfen, Ausst. Kat. Kunstraum Innsbruck, Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2010.

    Philipp Kaiser, Rita Kersting (Hg.), Amelie von Wulffen, Hatje Cantz, Ostfildern 2005.