Zum Inhalt Zur Sitemap




    Anders Kreuger

    Zeigen, was nicht gezeigt werden kann / 30.07.2014 13:30
    Ort: Festung Hohensalzburg
    Sprache: Englisch

    „Kuratieren bedeutet mit, für und durch Andere zu arbeiten“ – in seinem Vortrag reflektiert Anders Kreuger seine Arbeit als Kurator. Er spricht von seiner fünfzehnjährigen Berufserfahrung und erklärt, was es bedeutet, mit Leuten, die anders sind als man selbst, über verschiedene Dinge gemeinsam nachzudenken. Laut Kreuger geht es beim Kuratieren um die mögliche Dialektik, die sich aus der Begegnung verschiedener Arten des Denkens und Handelns, Spekulierens und Organisierens, Sehens und Lesens ergibt.


    Er präsentiert zwei unabhängige Projekte – jeweils von KünstlerInnen aus Litauen – und diskutiert, was „visuelles Denken“ und „politisch engagierte Kunst“ sein könnte. In diesem Zusammenhang wird er auch indirekt auf „die Stadt“ zu sprechen kommen: die Kleinstadt als eine Umgebung, in der ein potenziell schädlicher Provinzialismus kultiviert wird sowie die Bahnhofsgegend als eine Umgebung, in der Prostitution und Drogenmissbrauch das Leben junger Frauen zerstören. Ausgehend davon wird Anders Kreuger seine Maxime „Zeigen, was nicht gezeigt werden kann“ präsentieren.

    Biografie: Anders Kreuger