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    Christoph Schäfer

    Zeichnen als Wunschmaschine: Die Stadt neu erfinden / 16.07.2012–04.08.2012
    Medium/Medien: Zeichnung, Installation, Mixed Media
    Ort: Alte Saline Hallein
    Sprachen: Deutsch, Englisch
    Mitzubringen sind: Zeichengerät, Blöcke, Kamera und die für die gewünschte Arbeitsweise üblichen Materialien und Werkzeuge.
    Voraussetzungen: keine
    Maximale Anzahl der TeilnehmerInnen: 20

    Der Kurs hat zwei Ziele: einerseits, den Ideen der KursteilnehmerInnen in individuellen Gesprächen nachzuspüren und deren ganz persönliche künstlerische Sprache weiterzuentwickeln. Hier ist offen, ob die Zeichnung als Endprodukt gesehen wird, oder als Reflexion auf dem Weg zu Installationen, Malerei, Filmdrehbüchern, utopischen Stadtentwürfen, schlechten Witzen oder Theoriegebäuden. Wichtig ist, die Zeichnung als Wunschmaschine zu nutzen, mit der sich eigene Welten konstruieren lassen.


    Andererseits soll der Kurs als Plattform des Austauschs zwischen subjektiven Arbeitsansätzen funktionieren und die Zeichnung als Mittel der Stadterforschung eingesetzt werden. Konkret werden zeichnerische Techniken zur Analyse und Darstellung städtischer Gefüge erprobt. Mithilfe von Expeditionen in unbekannte oder übersehene Bereiche der Stadt machen sich die KursteilnehmerInnen auf die Suche nach den verschütteten Spuren des Imaginären in den Wänden des Alltags.


    Durch Exkursionen, Inputs, Lektüre poetischer wie theoretischer Texte, konkrete Aufgaben und Übungen im Sich-Verirren lernen die TeilnehmerInnen sowohl neue Sichtweisen kennen, als auch spielerisch ihre eigenen Grenzen zu überschreiten.


    Zeichnen als direktes Mittel künstlerischen Ausdrucks steht am Anfang des Kurses. Auch wenn später Fotografie oder andere selbst gewählte Techniken eingesetzt werden: Es geht um Subjektivität und darum, verborgene Potenziale freizulegen, eingefahrenen Routinen zu entkommen, neue Mittel zu erproben und eigene Konzepte zu schärfen.


    Assistenz: Tanja Boukal